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Urlaubsreisen und erholsame Ferien am Wasser
Wie ein Zauberland erscheint dem Besucher die Costa de Cantabria an der spanischen Nordküste. Ihren Namen verdankt die Region den Kantabriern, die sich hier in der Antike ansiedelten, bevor sie von den Westgoten vertrieben wurden. Mauren, spanische Christen und Franzosen wechselten sich in den folgenden Jahrhunderten in der Herrschaft ab. Sie alle prägten das Land mit ihren charakteristischen Bauten. Faszinierend sind neben den Baudenkmälern aus den verschiedenen Epochen die landschaftlichen Schönheiten Kantabriens. Vor allem der Osten der Region bietet traumhafte Strände mit atemberaubenden, steilen Klippen. Eingebettet in diese Landschaft sind zahlreiche kleine Fischerorte.
Die Costa Cantabria zeichnet sich durch malerische Küstenlandschaften mit zahlreichen kleinen Orten aus. Im östlichen Teil der Costa Cantabria dominieren hohe Steilklippen die Küstenlinie.
Als Highlight unter den Stränden bei Satander gilt der 1.300 Meter lange El Sardinero mit seinem goldgelben Sand. Die Sonnenanbeter genießen den Ausblick auf den Leuchtturm der Insel Mauro. Die Halbinsel La Magdalena und der Strand La Concha schließen sich an El Sardinero an.
Die malerische Kulisse des Küstenortes Comillas liegt etwas abgesetzt hinter dem Strand. Der 900 Meter weiße Sandstrand bietet den Badegästen einen mäßigen Wellengang. Ganz in der Nähe finden die Besucher zahlreiche Restaurants und Bars. Sehenswert ist auch der Fischereihafen, der sich an den Strand von Comillas anschließt.
Beliebt bei Surfern und Windsurfern ist der Strand La Salvé bei Laredo. Der goldfarbene Sand zieht sich über eine Länge von mehr als 4.200 Metern dahin, über weite Teile wird er von einer Strandpromenade gesäumt. Diese mündet in die Puntal del Pasaje, einen Bereich, in dem Nacktbaden erlaubt ist.
Am Eingang der Bucht von San Vicente de la Barquera liegt der 2.500 Meter lange Strand El Rosal. Geschützt wird der weiße Sandstrand beidseitig von Docks. Teilweise können die Badegäste hier noch unberührte Natur erleben und genießen.
Eingebettet in die Hügellandschaft des Naturparks Oyambre liegt der Strand Oyambre an der Bucht von La Rabia. Der 1.800 Meter lange, weiße Sandstrand besitzt eine hervorragende Infrastruktur.
Die Region Kantabrien bietet ihren Gästen eine faszinierende Zeitreise durch die europäische Architekturgeschichte. Sie stoßen an der spanischen Nordküste auf Spuren, die bis in die Anfänge der Menschheit zurückreichen, und erleben faszinierende Landschaften. Beispielsweise im Osten, wo die Küstenlinie von hohen Steilklippen dominiert wird.
Die Provinzhauptstadt ist vor allem bei Badeurlaubern äußerst beliebt. Bekannt ist Satander außerdem für den Fußballverein Racing Santander und das örtliche Spielkasino.
Historische Gebäude findet der Gast in Santander heute kaum. Der Grund: 1941 hatte ein großes Feuer den historischen Teil der Stadt, der bis in die Zeit der Römer zurückreicht, größtenteils zerstört. Sehenswert sind die wiederaufgebaute Kathedrale, das Prähistorische Museum und das Maritime Museum.
Die Küstenstadt Torrelavega gilt für Besucher eher als Geheimtipp. Sie ist das wirtschaftliche Zentrum der Region und eher als Industriestandort bekannt. Rund um die Stadt finden sich mehrere Höhlen mit prähistorischen Malereien. In der Stadt finden die Gäste mehrere alte Kirchen und denkmalgeschützte Industrieanlagen, die als Industriedenkmäler sehenswert sind. Mitte August findet alljährlich ein Kutschenumzug sowie eine Blumengala statt.
Rund um die mit rund 32.500 Einwohnern drittgrößte Stadt Kantabriens befinden sich ebenfalls zahlreiche Höhlen mit prähistorischen Malereien. Sehenswert sind vor allem die Kirche Santa Maria und die Festung Santa Ana.
Die 12.000-Einwohner-Stadt gehört zu den beliebtesten Reisezielen der Spanier, Basken und Madrillen. Laredo hat die längste Strandpromenade in der Region. Darüber hinaus ist die Altstadt mit ihren zahlreichen historischen Gebäuden aus verschiedenen Epochen sehenswert. Das wichtigste Fest in Laredo ist die Batalla de Flores. Alljährlich findet im August ein großer Umzug mit zahlreichen blumengeschmückten Wägen statt.
Das Gebäudeensemble im Ortskern von San Vincente gilt seit 1987 als kantabrisches Kulturgut. Herausragende Sehenswürdigkeiten sind neben den Resten der Stadtmauer die Burg und vor allem die Kirche Santa María de los Ángeles, die vom 13. bis zum 16. Jahrhundert errichtet wurde.
Als gelungene Symbiose von Musik und Architektur gilt das von Antoni Gaudí entworfene Landhaus "El Capricho". Der Architekt hat bei diesem Bauwerk Elemente aus der Neugotik und arabischer Architektur vermischt. Sowohl am kachelverkleideten Turm als auch an den Glasfenstern stellt er Bezüge zur Natur und Musik her.
Ein faszinierendes Zeugnis der prähistorischen Kultur bietet Höhle von Altamira bei Santillana del Mar. Entdeckt wurden die Höhle und ihre Malereien 1868 nur durch einen Zufall. Ab Ende der 1870er Jahre wurde die Höhle dann systematisch erforscht. Die originale Höhle ist für die Öffentlichkeit gesperrt, da die Wandmalereien durch den Besucherstrom beschädigt wurden. Eine originalgetreue Nachbildung des Eingangsbereiches befindet sich wenige Hundert Meter daneben.
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